Das sind wir – Das Städtische Blasorchester Tuttlingen

Musik verbindet – und wir bringen sie auf die Bühne! Das Städtische Blasorchester Tuttlingen (SBO) steht für anspruchsvolle Blasmusik, vielfältige Programme und jede Menge Spielfreude. Mit rund 70 aktiven Musizierenden im Alter von 15 bis 75 Jahren sind wir eine bunte Gemeinschaft, die Tradition und Moderne vereint. Wir pflegen ein aktives Vereinsleben und genießen auch die Zeit, die wir abseits der Probe miteinander verbringen.

Unser Repertoire reicht von sinfonischer Blasmusik über Filmmusik bis hin zu Swing, Rock und Pop. Ob festliches Jahreskonzert, zünftiger Frühschoppen, Gemeinschaftsprojekte oder Open-Air: Wir wollen unser Publikum unterhalten und die Vielfalt der Blasmusik erlebbar machen.

Als Teil des Tuttlinger Kulturlebens verstehen wir uns nicht nur als Orchester, sondern auch als aktiver Gestalter der städtischen Kulturlandschaft. Wir möchten Brücken schlagen zwischen Generationen, Genres und Menschen – mit Musik, die verbindet. Unser Anspruch ist es, Tuttlingen kulturell zu bereichern.

Vorstandschaft

Vorsitzender

Jannis Brauer

vorsitzende@sbo-tuttlingen.de

Vorsitzender

Adrian Riess

vorsitzende@sbo-tuttlingen.de

Kassiererin

Maria Meng

kassier@sbo-tuttlingen.de

Schriftführerin

Simone Merz

schriftfuehrer@sbo-tuttlingen.de

Beisitzer:innen
  • Marion Buschle
  • Selina Westhauser
  • Julia Koch
  • Ulrike Welte
Kassenprüfer
  • Patrick Betz
  • Kerstin Heni
Vize-Dirigentin

Teresa Nann

vizedirigent@sbo-tuttlingen.de

Chronik

Das Projekt John Williams in Concert vereint das Städtische Blasorchester Tuttlingen und das Blasorchester Singen zu einem Klangkörper von über 140 Musikerinnen und Musikern und bringt die größten Filmmusik-Highlights des berühmten Komponisten auf die Bühne. Ob unter freiem Himmel beim Hohentwielfestival oder in der ausverkauften Stadthalle Tuttlingen – die Konzerte sind ein voller Erfolg.

2023

Das Städtische Blasorchester feiert sein 275-jähriges Bestehen mit mehreren Veranstaltungen. Herausragend war hierbei sicherlich das Konzert des Landesblasorchesters Baden-Württemberg am 10. Mai 2019 in der Stadthalle Tuttlingen mit der deutschen Erstausführung von Johan de Meijs 5. Sinfonie “Lord of the Rings: Return to Middle Earth”. Es folgte die Übergabe des „SBO-Jubiläumsbaumes“ eine Winterlinde an die Stadt Tuttlingen am  und zum Abschluss das große Jubiläumskonzert „Kino für die Ohren“ in der ausverkauften Stadthalle Tuttlingen am 09.11.2019.

2019

David Krause wird Dirigent des Städtischen Blasorchesters. Der langjährige und erfolgreiche Dirigent Klaus Steckeler geht nach 33 Jahren erfogreicher Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand. Die Stabübergabe erfolgte im Jahreskonzert „TEMPUS FUGIT“ am 24. November 2018.

2018

Nach vielen Jahren im rechtlichen Niemandsland zwischen städtischer Einrichtung und Verein wird das Städtische Blasorchester Ende des Jahres zum eingetragenen Verein. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Tuttlingen sowie der Musikschule Tuttlingen bleibt jedoch weiterhin bestehen.

2000

Vorstellung der ersten CD mit dem Titel Viva Musica!

1995

Festakt „Singendes Klingendes Land“ anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Landes Baden-Württemberg in Tuttlingen.

1992

Landesmusikfest in Tuttlingen anlässlich des 240-jährigen Bestehens. Klaus Steckeler wird Dirigent und Leiter der Musikschule – Ämter, die er bis November 2018 ausübt.

1985

Stadtkapelle wird offiziell in Städtisches Blasorchester umbenannt.

1970

Volkmar Müller-Deck wird Städtischer Musikdirektor und Dirigent der Stadtkapelle. Zusammen mit dem damaligen 1. Vorsitzenden Otto Mattes gründet er die Sing- und Bläserschule der heutigen Städtischen Musikschule, deren Leiter er wird. Bis zu seinem Tod 1994 bekleidete Müller-Deck auch das Amt des Landesmusikdirektors.

1968

Gustav Lotterer übernimmt Ende 1945 die Stadtkapelle. Durch seine intensive Probenarbeit erreicht das Orchester sehr gute Ergebnisse bei Wertungsspielen und wird weit über Tuttlingen hinaus bekannt. Gustav Lotterer übte zeitweilig auch das Amt des Bundesmusikdirektors aus.

1945

Provisorische Fortführung der Kapelle durch die stellvertretenden Kapellmeister Scholtz und Hauser.

1939-1945

Karl Zankl wird neuer Stadtkapellmeister für Otto Eichler. Er wird 1939 eingezogen.

1936

Stadtkapelle wird SA-Kapelle. Offizielle Uniform wird die SA-Uniform

1933

Bezirksmusikfest in Tuttlingen anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Neugründung unter dem Namen Stadtkapelle Tuttlingen.

1928

Otto Eichler wird nach dem Tod von Friedrich Wirth zum Nachfolger gewählt. Doch erst nach dem Ersten Weltkrieg kann die musikalische Arbeit aufgenommen werden.

1914

 25-jähriges Jubiläum von Friedrich Wirth als Dirigent.

1913

Wiederaufnahme von Holz- und Streichinstrumenten in die Kapelle.

1890

Erster offizieller Auftritt unter dem Namen „Stadtkapelle Tuttlingen“ anlässlich des Geburtstages von König Karl am 6. März 1880.

1888

Friedrich Wirth, vormaliger Stadtkapellmeister in Spaichingen, wird zum Dirigenten gewählt. Er organisiert die Feuerwehrmusik, wie sie sich seit 1864 nannte, neu und nennt sie „Stadtkapelle“.

1887

Vorübergehende Leitung der Kapelle durch Johann Georg Lupp.

1886

Gottfried Gut, Städtischer Musikdirektor von Möhringen, wird Dirigent.

1885

Gottlob Manz, der Sohn von Carl Manz, übernimmt die Leitung.

1880

Die Stadt genehmigt Gelder zur Heranbildung von Jungmusikern.

1877

Weitere Aufgabe der Kapelle wird das allsonntägliche Kirchturmblasen.

1865

Nach Ausscheiden des Zinkenisten Pflugfelder Fortführung der Kapelle als neugegründete Feuerwehrmusik unter Carl Manz.

1863

Bestellung des vorher königlich-württembergischen Hifthornbläsers Pflugfelder als hauptamtlichen Zinkenist in die Kirchenmusik, der von der Stadt- und Hospitalpflege bezahlt wird; in dieser Zeit hauptsächlich Streichinstrumente und 3 Posaunen.

1840

Beim Stadtbrand gehen alle Noten und Instrumente verloren. Der Stadtkapellmeister von Möhringen, Ratschreiber Hieronymus Bertsche, stiftet neue Noten. Weitgehende Aufgabe der Stadtkapelle ist die Kirchenmusik, die alle 14 Tage zu leisten ist und für die der Stadtmusikus bezahlt wird. Diese Tradition wird bis 1903 weitergeführt.

1803

Junker junior wird Stadtmusikus und Organist.

1750

Unter Stadtmusikus Joh. Chr. Friedrich Junker erste urkundliche Erwähnung des Inventars der Kapelle (aus dem Kircheninventar):
1 Violine, 1 Violon, 1 Zink, 2 Posaunen, 2 Oboen, 1 Fagott, 1 Waldhorn, 1 Guta La Taille, 1 Braccio.

1744